Warum ist die Literaturdatenbank FIS Bildung für Lehrpersonen von Interesse?
FIS Bildung weist für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz auch praxisorientierte Fachliteratur nach. Der Zugang zur Literatursuche ist öffentlich und damit für Lehrpersonen (auch im Schulfeld) benutzbar. Beispielsweise können Sie nach Themenheften in bestimmten Zeitschriften suchen oder neuere Veröffentlichungen einer bekannten Autorin nachschlagen. Die (gedruckten) Werke oder Fachbeiträge können dann in einer IZ Mediothek beschafft oder angesehen werden. Über 10% der laufenden Neueingänge in FIS Bildung sind inzwischen online im Volltext verfügbar.
Wer versteckt sich hinter dem Kürzel KFH?
KFH steht für Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz. Weil die PH Zürich eine der Zürcher Fachhochschulen ist, haben PH Zürich-Angehörige den Zugriff auf elektronische Lizenzangebote (Literaturdatenbanken, elektronische Zeitschriften, Online-Nachschlagewerke und Zeitungsarchive im Volltext) über das Datenbanken Konsortium beim KFH. Diese wirkt als FH-Koordinationsstelle gegenüber dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken.
Für welche Benutzer-Plattform soll ich mich als Studierende bzw. Studierender entscheiden?
Für Angehörige der PH Zürich bieten sich zwei Datenbank-Plattformen besonders an.
- Plattform OvidSP Ø
mit den Datenbanken Agricola, Agris, CAB Abstracts, Econlit, ERIC, FIAF, Francis, Medline, PsycARTICLES, PsycINFO, PSYNDEXplus
Bei einer psychologischen Fragestellung können sie eine Recherche in ERIC mit PSYNDEXplus und PsycINFO kombinieren.
- Plattform Proquest Ø
mit den Datenbanken ABI, ARTBibliographies Modern, Dissertations & Theses, ERIC, IBSS, LISA, LLBA, Medline, NCJRS, PILOTS, Sociological Abstracts
Für ein soziologisch ausgerichtetes Thema kann sich eine Kombination von ERIC mit IBSS und Sociological Abstracts eignen.
Vgl. ferner unter Virtuelle Bibliothek die Gliederung nach Dokumenttyp (Bild, Zeitungen, ...).
Kann ich Online-Nachschlagewerke auch von zu Hause aus benutzen?
Viele lizenzierte Online-Informationsangebote sind über die Internet-Adresse der PH Zürich zugänglich. Damit besteht ein Zugriff von Computern aus, die sich im PH Zürich-Netzwerk (Campus) befinden. Dies gilt auch für die Gast-PCs in den IZ Mediotheken.

Mittels VPN-Client, wozu es bei den Informatikdiensten Anleitungen und weitere Auskünfte gibt, kann auch von aussen – etwa von zu Hause aus – eine Verbindung zu Lizenzangeboten aufgebaut werden. Bei der Nutzung der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek wird die verwendete Internet-Adresse links unten angezeigt.
Hat die Elektronische Zeitschriftendatenbank EZB auch Volltexte anzubieten?
In der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek EZB werden die Titel einzelner Zeitschriften verzeichnet. Über einen Filtermechanismus wird zudem auf die (kontext-sensitive) Verfügbarkeit von Jahrgängen und Einzelheften hingewiesen. Bei Titeln mit grüner Ampel ist der Zugriff auf die Volltexte im Internet für alle Interessenten möglich. Bei kostenpflichtigen Zeitschriften-Abonnementen von Institutionen (gelbe Ampel) ist die Verfügbarkeit ans entsprechende Netzwerk (IP-Filter, VPN) gebunden. Für die PH Zürich als Zürcher Fachhochschule erscheint in der Überschrift als Zugehörigkeit die ZHAW Bibliothek.

Was bedeuten eigentlich «Open Access» und «Fair Use»?
Die Nutzung elektronischer Informationsquellen wirft auch rechtliche Fragen auf: Was und wie viel aus einem Werk darf kopiert werden? Ist eine Datenbank frei im Internet zugänglich oder nicht? Habe ich als Angehörige bzw. Angehöriger der PH Zürich oder der Zürcher Fachhochschulen besondere Nutzungsrechte, und damit allenfalls bestimmte Regeln zu beachten? Darf ich z.B. Bilder aus einem digitalen Archiv weiter verwenden? Nur im Rahmen von Unterricht und Forschung, oder auch in Publikationen auf dem Web?
«Fair Use» umschreibt hier die Erwartungen der Informationsanbieter bzw. deren Lizenzrechte. So ist es in der Regel nicht erlaubt, ganze Werke zu kopieren und/oder weiter zu verbreiten.
Mit «Open Access» werden im wissenschaftlichen Umfeld die Bemühungen um einen möglichst freien Zugang zu Informationen bezeichnet. Dabei gibt es verschiedene Erscheinungsformen, z.B. Zugriffsrechte in zeitlicher Hinsicht: Embargo für neuere Jahrgänge einer Fachzeitschrift, jedoch Zugang auf ältere Bände (auch «Moving Wall» genannt).
Website der Universität Zürich zu «Open Access»
Umschreibung von «Fair Use» in Wikipedia
Mittels VPN-Client, wozu es bei den
Informatikdiensten Anleitungen und weitere Auskünfte gibt, kann auch von aussen – etwa von zu Hause aus – eine Verbindung zu Lizenzangeboten aufgebaut werden. Bei der Nutzung der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek wird die verwendete Internet-Adresse links unten angezeigt.